Der Schweizerische Verband für komplementärmedizinische Heilmittel SVKH

Der Schweizerische Verband für komplementärmedizinische Heilmittel SVKH vertritt die Interessen der Hersteller und Vertriebsfirmen komplementärmedizinscher und pflanzlicher Produkte in der Schweiz. Er engagiert sich für

  • Produkte von hoher Qualität und Wirksamkeit;
  • liberale gesetzliche Rahmenbedingungen;
  • einheitliche und faire Richtlinien und Kontrollen der Behörden.

 

 


News

Umsetzung HMG: Die Kernforderungen des SVKH

Der SVKH-Vorstand hat die zentralen Anliegen bezüglich der HMG-Umsetzung auf Verordnungsstufe definiert:

  • Konsequente Umsetzung der Zulassungsvorgaben pro Kategorie in der KPAV.
  • Aufhebung der Phytoanleitung bzw. Integration der Phytozulassungen in die Komplementär- und Phytoarzneimittelverordnung KPAV.
  • Aufgrund der neuen HMG-Bestimmungen sind weitere Verordnungen entsprechend anzupassen, wie KVV, KLV, AMBV u.a.
  • Die Aufnahmekriterien von Komplementär- und Phytoarzneimitteln in die Spezialitätenliste SL sind anzupassen und in die Verordnungen aufzunehmen.
  • Zu prüfen ist, ob es eine neue Kategorie braucht, z.B. "nicht-generikafähige Arzneimittel".
  • Europa-Kompatibilität, nur wo sinnvoll und möglich: z.B. bei genehmigungs- und meldepflichtigen Änderungen (Variations).
  • Wirkstoffe von Traditional- oder Well-Established-Use-Produkten gelten als bekannte
  • Wirkstoffe. Die Regelung zu neuen Wirkstoffen im HMG bezieht sich explizit auf "ordentliche" Zulassungsverfahren.
  • Pädiatrisches Prüfkonzept: Für Arzneimittel mit vereinfachter Zulassung braucht es kein pädiatrisches Prüfkonzept.
  • Bezüglich der Zuteilung der Arzneimittel ist eine ad-hoc Kommission einzusetzen, an der alle betroffenen Akteure teilnehmen können (gemäss Protokoll-Auszug Plenum Nationalrat).

Der SVKH-Vorstand erarbeitet derzeit die konkrete Ausgestaltung der Verordnungstexte, welche im Rahmen der Vernehmlassung im 2017 eingereicht werden.

Vernehmlassungseingabe SVKH KVV/KLV

Im Rahmen der vorliegenden Revision der Bestimmungen der KVV und der KLV ist in Vergessenheit geraten, dass die komplementärmedizinischen und pflanzlichen Arzneimittel auch in Bezug auf deren krankenversicherungsrechtliche Zulassung im Vergleich zu Arzneimitteln der Schulmedizin unterschiedlich zu behandeln sind (Art. 8 Abs. 1 BV).

Für folgende Kategorien müssen entsprechend die Kriterien für die Aufnahme in die SL im Rahmen der Verordnungen KVV/KLV spezifiziert werden:

  • Komplementärarzneimittel mit Indikation
  • Komplementärarzneimittel ohne Indikation
  • Phytoarzneimittel
  • Traditional-Use-Arzneimittel
  • Well-Eststablished-Use Arzneimittel
  • Kantonale Arzneimittel zur vereinfachten Überführung in eine nationale Zulassung

Siehe PDF unten für die umfassende Vernehmlassungseingabe.

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20 Jahre Union Schweizerischer Komplementärmedizinischer Ärzteorganisationen

Ein Bericht von Dr.med. Danielle Lemann über Unwegbarkeiten der Union Schweizerischer Komplementärmedizinischer Ärzteorganisationen beim langen Weg der definitiven Aufnahme ärztlicher Leistungen in die Grundversicherung in der Schweizerischen Ärztezeitung SAEZ.

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