Wir beziehen Stellung.

Der Schweizerische Verband für komplementärmedizinische Heilmittel beteiligt sich aktiv am politischen Diskurs und nimmt regelmässig an Vernehmlassungsverfahren teil.

Unsere Standpunkte

Besonderheiten von Komplementär- und Phytoarzneimitteln KPA

Komplementärmedizinische Therapien sind auf den einzelnen Patienten und auf seine individuelle Krankheitssituation ausgerichtet. Für individualisierte Therapien braucht es eine grosse Zahl von Arzneimitteln. Viele davon werden sehr selten verschrieben.

Die Schweizer Produzenten von Komplementär- und Phytoarzneimittel KPA sind mehrheitlich KMU-Betriebe. Sie stehen in Konkurrenz zu internationalen Firmen.

Es wird immer schwieriger, die auf die Herstellung von synthetischen Arzneimitteln und Grossbetriebenen ausgerichteten Produktions- und Disbtributionsanforderungen (GxP) zu erfüllen, obwohl die meisten natürlichen Ausgangsmaterialien seit Jahrzehnten bekannt und sicher sind.

Je kleiner die verkaufte Menge und je höher die behördlichen Auflagen, desto schwieriger wird es, Produkte kostendeckend im Markt zu halten.

Der SVKH nimmt an Vernehmlassungen teil, die für die Mitglieder von Relevanz sind. Die Mitglieder werden jeweils gebeten, der Geschäftsstelle ihre Sicht mitzuteilen. Die Geschäftsstelle erarbeitet in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten der Mitglieder eine konsolidierte Stellungnahme, die vom Vorstand genehmigt wird. Im Rahmen der Vernehmlassungserarbeitung werden die Positionen erarbeitet, die später im politischen Prozess gegenüber Behörden oder Ratsmitgliedern vertreten werden. Der SVKH erarbeitet auch proaktiv Vorschläge, z.B. bezüglich der Zulassung oder der Vergütung von Komplementär- und Phytoarzneimitteln, die er im Bundesparlament einbringt.

Stellungnahmen des SVKH