WAK-Ständerat auf Abwegen

Die Motion der WAK Ständerat «Abbau von Handelshemmnissen bei Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen. In der EU zulässige Health Claims sollen auch in der Schweiz möglich sein» (17.3622) ist widersprüchlich und unnötig. Widersprüchlich, weil der Titel (Lebensmittel) und

der Inhalt (Arzneimittel) nicht kongruent sind. Unnötig, weil die Forderung bei Lebensmitteln und im Rahmen der rechtlichen Vorgaben auch bei Arzneimitteln bereits weitgehend erfüllt sind. Der SVKH empfiehlt die Motion abzulehnen.

 

Der Ständerat hat die Motion angenommen. Die SGK des Nationalrats behandelt den Vorstoss an der Sitzung vom 21. bis 23. Februar 2018.

 

Mehr Informationen enthält meine Kolumne im OTX World vom August / September 2017.

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OTX-Kolumne Komplementäres: Befristete Zulassungen als Lösung?

Bei Arzneimitteln werden die Zulassungshürden immer höher gesetzt; bei Nahrungsergänzungsmitteln

laufend gesenkt. Bei hochpreisigen Arzneimitteln explodieren die Preise in der Spezialitätenliste.

Bei niedrigpreisigen Arzneimitteln wird die Zitrone so lange ausgepresst, bis die Mittel vom Markt verschwinden...

 

Download Kolumne Komplementäres im OTX World von Walter Stüdeli (siehe unten).

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OTX-Kolumne Komplementäres: Neustart Gesundheitspolitik?

Den Resetknopf in der Aussenpolitik wollte Ignazio Cassis vor seiner Wahl in den Bundesrat drücken. Der Bundesrat ist ihm in die Parade gefahren. Ich habe mir erlaubt, nachfolgend in Gedanken den Resetknopf für die Gesundheitspolitik zu betätigen...

 

Download Kolumne Komplementäres im OTX World von Dr. Herbert Schwabl (siehe unten).

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Das Gesundheitswesen im Wandel: neue Herausforderungen für die Komplementärmedizin

Wir werden immer älter und der Anteil der älteren Menschen an der Gesamtbevölkerung steigt stetig an. Mit zunehmendem Alter nehmen die chronischen Krankheiten zu, wie bspw. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Arthrose. Und wir werden multimorbid, leiden also an Mehrfacherkrankungen. Diese Entwicklung stellt unser Gesundheitssystem vor grosse Herausforderungen. «Chronisch kranke, multimorbide Patientinnen und Patienten passen nicht in unser fragmentiertes Gesundheitssystem». Die Behandlung dieser Menschen erfordert mehr Information, eine bessere Koordination und neue patientenzentrierte Versorgungsmodelle.

 

Gleichzeitig befinden wir uns in einem gesellschaftlichen Umbruch. Die Digitalisierung verändert unseren Alltag, unser Arbeitsumfeld wie auch unser Verhalten und unsere Bedürfnisse im Umgang mit Gesundheit und Krankheit. «Menschen mit Krankheiten wollen sich vernetzen» und «die Digital Natives sind die Patienten von morgen». Die modernen Technologien bieten bahnbrechende Möglichkeiten sowohl für Patientinnen und Patienten wie auch für Anbieter von Gesundheitsleistungen. ePatient, eHealth, Big Data oder das elektronische Patientendossier sind nur einige Schlagwörter der aktuellen Diskussion.

 

Die digitale Transformation im Gesundheitswesen ist bereits im Gange und fordert alle Akteure heraus, sich mit den Veränderungen auseinander zu setzen. Auch der Dachverband Komplementärmedizin will seine Strategie für die kommenden Jahre neu ausrichten. Wir fragen uns, welche Rolle und Aufgaben kann die Komplementärmedizin in der Grundversorgung von morgen übernehmen?

Als Vorbereitung für die anstehende Strategiediskussion organisierten der Dakomed und der SVKH am 31. Januar 2018 eine gemeinsame Veranstaltung mit Inputreferaten zu den Themen Digitalisierung, Medikamentenversandhandel und integrierte Versorgung. Der von Prof. Dr. Til Slembeck moderierte Anlass war informativ, spannend, anregend und machte insbesondere deutlich: «Ohne eHealth keine integrierte Versorgung und ohne integrierte Versorgung keine eHealth.»

 

Am Anlass referierten:

-       Walter Oberhänsli, CEO der Online-Apotheke Zur Rose
Referat «Medikamentendistribution von morgen»

-       Prof. Dr. Andréa Belliger, Institut für Kommunikation & Führung IKF Luzern
Referat «ePatienten und die digitale Transformation im Gesundheitswesen»

-       Lea von Wartburg, Leiterin Projekte Palliative Care und Koordinierte Versorgung, BAG
Referat «Koordinierte Versorgung aus Sicht des Bundes»

-       Urs Zanoni, Geschäftsführer des fmc Schweizer Forum für Integrierte Versorgung, Projektleiter Masterplan Integrierte Versorgung Kanton Aargau
Referat «Integrierte Versorgung in der Praxis»

OTX-Kolumne Komplementäres: Festbetragssystem als Ausweg?

Der Bundesrat hat das Referenzpreissystem mehrfach angekündigt und wieder verschoben. In seinen Jahreszielen 2017 steht, dass bis Ende Jahr eine Vernehmlassung zur Teilrevision des KVG eröffnet

werden soll. Druck macht einmal mehr der Preisüberwacher. Er setzt sich seit Jahren für ein Referenzpreissystem ein. Bereits mehrere EU-Staaten haben Festbeträge als erfolgreiche Kostendämpfungsmassnahme eingeführt...

 

Download Kolumne Komplementäres im OTX World von Dr. Herbert Schwabl (siehe unten).

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SVKH-Strategie 2018 bis 2022: Workshop mit Inputreferaten

Wie verändert sich die Gesundheitsversorgung in den kommenden Jahren? Welchen Einfluss haben Digi-talisierung, Überalterung und explodierende Kosten auf die Versorgungsstrukturen? Und welche Rolle und Aufgaben kann die Komplementärmedizin in der Grundversorgung von morgen übernehmen?

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Zusammenschluss der komplementärmedizinischen und phytotherapeutischen Apothekerverbände

Die Schweizer Apothekerverbände der Phytotherapie, Homöopathie und Anthroposophisch erweiterten Pharmazie bündeln ihre Kräfte und gründen die Schweizerische Pharmazeutische Fachgesellschaft für Komplementärmedizin und Phytotherapie (FG KMPhyto). Ziel der von pharmaSuisse anerkannten neuen Fachgesellschaft ist, die komplementärmedizinischen Weiter- und Fortbildung in der Offizin auszubauen sowie die Komplementärmedizin und die Phytotherapie als eine der Kernkompetenzen der Apothekerinnen und Apotheker zu stärken.

 

Die ganze Medienmitteilung finden Sie im Anhang unten.

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OTX-Kolumne Komplementäres: Digitale Medikation

Mit der Gesetzgebung Elektronisches Patientendossier EPDG hat das Parlament erste Digitalisierungspflöcke eingeschlagen. Das Gesetz sieht vor, dass künftig behandlungsrelevante Dokumente eines Patienten im ePatientendossier abgelegt werden. Spitäler müssen ab 2020, Geburtshäuser und Heime ab 2022 ePatientendossiers anlegen...

 

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OTX-Kolumne Komplementäres: Parallelimporte: ein klares Jein

Veröffentlichung der Namenslisten von Abstimmungen im Ständerat? Fehlanzeige. Die «chambre de réflexion» entscheidet in der Herbstsession erneut, die Dunkelkammer der Nation zu bleiben. Dabei

wäre es spannend, den Nebel zu lichten. Mit 37 zu 6 Stimmen hat der Ständerat eine Kommissionsmotion der Wirtschaftskommission angenommen, die den Parallelimport für Arzneimittel der Abgabekategorie E vereinfachen will. Es stellt sich die Frage: Haben die Ratsmitglieder die Implikationen der Motion verstanden?

Zweifel sind angebracht. Nachfragen sind nicht möglich, da wir nicht wissen, wer wie abgestimmt hat...

 

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Vernehmlassungseingabe Heilmittelverordnungen (HMV-IV)

Der SVKH hat eine ausführliche Stellungnahme zur Revision des Verordnungsrechts im Nachgang zur Revision des Heilmittelgesetzes (Heilmittelverordnungspaket IV) verfasst. Der SVKH begrüsst die Stossrichtung der Vorschläge.

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NEM-Informationsveranstaltung ASSGP/SVKH: Kurzzusammenfassung

Bezüglich der Einordung als Arzneimittel oder als Lebensmittel braucht es eine Gesamtbetrachtung. Zu berücksichtigen sind im Einzelfall die Zusammensetzung und die Zweckbestimmung. Wurde vom Inverkehrbringer der Entscheid gefällt, dass ein Produkt als Arzneimittel oder als Lebensmittel in Verkehr gebracht werden soll, dann muss geprüft werden, ob es unter dem gewählten Gesetz verkehrsfähig ist (bzw. eine Zulassung braucht).

 

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NEM-Informationsveranstaltung ASSGP/SVKH

Die ASSGP und der SVKH führen am 23. Oktober 2017 für die Mitglieder eine Informationsveranstaltung durch mit dem Thema "Einführung in das neue Lebensmittelrecht unter besonderer Berücksichtigung von Nahrungsergänzungsmitteln und der Abgrenzung zu Arzneimitteln". Es werden Vertreter des BLV, von Swissmedic, der Kantonschemiker und der Kantonsapotheker das Wort ergreifen.

ECHAMP reagiert auf die Erklärung des EASAC zu homöopathischen Präparaten

In der vergangenen Woche veröffentlichte der Wissenschaftsrat der europäischen Akademien der Wissenschaften (European Academies' Science Advisory Council, EASAC) eine Erklärung mit dem Titel „Homeopathic products and practices: assessing the evidence and ensuring consistency in regulating medical claims in the EU“ (Homöopathische Präparate und Praktiken: Evidenzbewertung und Gewährleistung der Kohärenz bei der gesetzlichen Regelung der medizinischen Anpreisung in der EU).

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OTX-Kolumne Komplementäres: Geschenk zum Nationalfeiertag

Der Bundesrat hat dem Schweizer Volk zum Nationalfeiertag ein Geschenk gemacht, das viele nicht wahrgenommen haben. Seit dem 1. August 2017 werden die ärztlichen Leistungen der Komplementärmedizin

unbefristet von der Grundversicherung vergütet. Mit dem Entscheid des Bundesrats wird die zentrale Kernforderung der Verfassungsabstimmung vom 17. Mai 2009 endlich umgesetzt. Auch

wird ein jahrelanger wissenschaftlicher Disput über die Wirksamkeit der Komplementärmedizin

beendet. Das vom Bundesrat gewählte Vertrauensprinzip anerkennt die erprobte Anwendungs- und

Forschungstradition, respektiert die ärztliche Erfahrung und berücksichtigt die wissenschaftliche

Evidenz der Komplementärmedizin...

 

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OTX-Kolumne Komplementäres: WAK-Ständerat auf Abwegen

Eine Motion der ständerätlichen Wirtschaftskommission (WAK) will Handelshemmnisse von freiverkäuflichen Arzneimitteln der Liste E abbauen. Konkret sollen Parallelimporte möglich sein, dabei die Umetikettierung und Zulassungsnummern nicht mehr nötig und die Produkte von der Zulassungspflicht befreit werden. Die Motion ist fehlerhaft formuliert: Die WAK spricht im Titel von Lebensmitteln

und Gebrauchsgegenständen, im Haupttext geht es dann aber einzig um freiverkäufliche Arzneimittel. Die Kommission hat sich offenbar zu wenig um die Unterschiede der Produktekategorien gekümmert.

Auch der Zweckartikel des Heilmittelgesetzes (HMG) wird missachtet.

 

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"Komplementäres": neue SVKH-Kolumne im OTX-World

Der SVKH hat neu in jeder Ausgabe des OTX-World eine eigene Kolumne mit dem Namen "Komplementäres". In der ersten Kolumne äussert sich Herbert Schwabl zur Umteilung von Arzneimitteln.

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Medienmitteilung Dakomed: Bundesrat setzt klares Zeichen für die Komplementärmedizin

Ärztliche Leistungen der Komplementärmedizin werden definitiv von der Grundversicherung vergütet. Die Vertreter der Komplementärmedizin begrüssen diesen Entscheid des Bundesrats. Damit wird eine der zentralen Forderungen der Verfassungsabstimmung vom 17. Mai 2009 umgesetzt. Mit dem Entscheid anerkennt die Regierung, dass Komplementärmedizin die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich Wirksamkeit, Gewährleistung hoher Qualität und Sicherheit erfüllt.

 

Die ganze Medienmitteilung finden Sie im Anhang unten.

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Komplementärmedizin: Vergütung neu geregelt

Bern, 16.06.2017 - Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP, Grundversicherung) wird die ärztlichen komplementärmedizinischen Leistungen weiterhin übernehmen, und zwar unbefristet. An seiner Sitzung vom 16. Juni 2017 hat der Bundesrat die neuen Verordnungsbestimmungen genehmigt, welche die komplementärmedizinischen ärztlichen Leistungen den anderen von der OKP vergüteten medizinischen Fachrichtungen gleichstellen. Die neuen Regelungen treten per 1. August 2017 in Kraft

Link zur Medienmitteilung des Bundes

Link zur Medienmitteilung des DAKOMED

OTX-Kolumne Komplementäres: Diagnose: Kurzsichtigkeit

Swissmedic hat es nicht als Wunsch formuliert, sondern als Auftrag: Die Verbände der Hersteller und des Fachhandels sollen gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz einen

Vorschlag einreichen. Es geht um die heikle Frage, welche Arzneimittel von der Kategorie D ins E umgeteilt werden sollen. Der politische Auftrag des Gesundheitsministers lautet, Swissmedic soll möglichst viele Produkte ins E zügeln. Damit ist das Ziel verbunden, die Selbstmedikation zu fördern und die Preise zu senken.

 

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Vernehmlassungseingabe Änderung Verordnung über die Berufsbildung BBV

Der SVKH hat Stellung bezogen zur Änderung der Verordnung über die Berufsbildung (BVV). Der vorliegende Verordnungsentwurf ist sowohl in Bezug auf die maximale Dauer der Ausbildungen, die Obergrenze der anrechenbaren Kursgebühren wie auch die Bedingungen für einen Vorbezug der Beitragszahlungen nicht praxistauglich. Er schliesst gerade die Berufe von einer angemessenen Beitragsleistung aus, die auf eine solche besonders dringend angewiesen sind und die auch im Hinblick auf ihren gesellschaftlichen Nutzen als besonders förderungswürdig zu bezeichnen sind.

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Kurzbericht: American Botanical Council (ABC) meets the Swiss Phyto-Network

Verfälschungen von pflanzlichen Produkten, sei es in Lebensmitteln oder pflanzlichen Arzneimitteln, gibt es, seit damit gehandelt wird. Schon in der Antike gab es dazu Berichte. Mark Blumenthal, Gründer und Direktor American Botanical Council ABC hat sich zum Lebenswerk gemacht, die sogenannten „Adulterants" (deutsch Verfälschungen) aufzudecken.

Die SMGP hat eine Zusammenfassung des Anlass vom 15. Mai 2017 veröffentlicht, den der SVKH und die SMGP gemeinsam organisiert hatten.

Link zum Bericht der SMGP

BAG publiziert revidiertes SL Handbuch

Das BAG hat das revidierte SL-Handbuch per 1. Mai 2017 in Kraft gesetzt.

Link zum Antragsprozess (Handbuch ganz unten unter Dokumente)

Update «Empfehlungen für den Transport von Fertigarzneimitteln»

Die interverbandliche Arbeitsgruppe hat eine Neufassung der «Empfehlungen für den Transport von Fertigarzneimitteln» publiziert. Diese vorliegende Version wurde nach der Inspektion des

regionalen Heilmittelinspektorates der Nordwestschweiz (RHI) im Oktober 2016 erarbeitet. Den SVKH haben Beatrix Abia (Boiron) und Judith Geng (Weleda) vertreten. Die Arbeitsgruppe wird präsidiert von René Jenny (pharmalog.ch).

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HRI Analyse des NHMRC Australian Report

Gemäss einer Information des deutschen Bundesverbands der pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) lässt die australische Regierung den „Australian National Health and Medical Research Council (NHMRC) Australian Report" überprüfen. Ein Ombudsmann der Regierung ist beauftragt, das Dokument zu begutachten. Der Report, der erhebliche Mängel aufweist, hat den australischen Steuerzahler zirka 800.000 Dollar gekostet.

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American Botanical Council (ABC) meets the Swiss Phyto-Network

Die SMGP und der SVKH laden am 15. Mai 2017 zum Lecture mit Mark Blumenthal ein (auf Englisch). Auszug der Themen:

  • Herbal trends in the USA
  • DNA-Profiling
  • ABC herbal adulteration program
  • TCM Garden Tour with Nina Zhao Seiler (SBO-TCM)
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Vernehmlassungs-Eingabe SVKH: Handbuch Spezialitätenliste

Das Handbuch zur Aufnahme von Arzneimitteln in die Spezialitätenliste wird als Folge der Teilrevision der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) und der Krankenpflegeleistungsverordnung (KLV) geändert. Das BAG hat den Verbänden das revidierte Handbuch für eine Kurzanhörung unterbreitet.  Die Antwort des SVKH findet sich im Anhang.

 

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Entscheid Bundesrat: Wiederaufnahme der periodischen Überprüfung von Arzneimitteln

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) kann die dreijährliche Überprüfung der kassenpflichtigen Medikamente wieder aufnehmen. An seiner Sitzung vom 1. Februar 2017 hat der Bundesrat die Änderungen der betroffenen Verordnungen genehmigt. Von nun an umfasst die dreijährliche Überprüfung systematisch nicht nur den Auslandpreisvergleich, sondern auch einen Kosten-Nutzen-Vergleich mit anderen Medikamenten. Der Bundesrat sieht auch Massnahmen zur Senkung der Generikapreise vor. So werden über die nächsten drei Jahre insgesamt Einsparungen von bis zu 240 Millionen Franken erzielt. Ausserdem regelt der Bundesrat die Vergütung von Arzneimitteln im Einzelfall klarer.

Link zur Medienmitteilung

Das neue Lebensmittelrecht

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Umsetzung HMG: Die Kernforderungen des SVKH

Der SVKH-Vorstand hat die zentralen Anliegen bezüglich der HMG-Umsetzung auf Verordnungsstufe definiert:

  • Konsequente Umsetzung der Zulassungsvorgaben pro Kategorie in der KPAV.
  • Aufhebung der Phytoanleitung bzw. Integration der Phytozulassungen in die Komplementär- und Phytoarzneimittelverordnung KPAV.
  • Aufgrund der neuen HMG-Bestimmungen sind weitere Verordnungen entsprechend anzupassen, wie KVV, KLV, AMBV u.a.
  • Die Aufnahmekriterien von Komplementär- und Phytoarzneimitteln in die Spezialitätenliste SL sind anzupassen und in die Verordnungen aufzunehmen.
  • Zu prüfen ist, ob es eine neue Kategorie braucht, z.B. "nicht-generikafähige Arzneimittel".
  • Europa-Kompatibilität, nur wo sinnvoll und möglich: z.B. bei genehmigungs- und meldepflichtigen Änderungen (Variations).
  • Wirkstoffe von Traditional- oder Well-Established-Use-Produkten gelten als bekannte
  • Wirkstoffe. Die Regelung zu neuen Wirkstoffen im HMG bezieht sich explizit auf "ordentliche" Zulassungsverfahren.
  • Pädiatrisches Prüfkonzept: Für Arzneimittel mit vereinfachter Zulassung braucht es kein pädiatrisches Prüfkonzept.
  • Bezüglich der Zuteilung der Arzneimittel ist eine ad-hoc Kommission einzusetzen, an der alle betroffenen Akteure teilnehmen können (gemäss Protokoll-Auszug Plenum Nationalrat).

Der SVKH-Vorstand erarbeitet derzeit die konkrete Ausgestaltung der Verordnungstexte, welche im Rahmen der Vernehmlassung im 2017 eingereicht werden.

Vernehmlassungseingabe SVKH KVV/KLV

Im Rahmen der vorliegenden Revision der Bestimmungen der KVV und der KLV ist in Vergessenheit geraten, dass die komplementärmedizinischen und pflanzlichen Arzneimittel auch in Bezug auf deren krankenversicherungsrechtliche Zulassung im Vergleich zu Arzneimitteln der Schulmedizin unterschiedlich zu behandeln sind (Art. 8 Abs. 1 BV).

Für folgende Kategorien müssen entsprechend die Kriterien für die Aufnahme in die SL im Rahmen der Verordnungen KVV/KLV spezifiziert werden:

  • Komplementärarzneimittel mit Indikation
  • Komplementärarzneimittel ohne Indikation
  • Phytoarzneimittel
  • Traditional-Use-Arzneimittel
  • Well-Eststablished-Use Arzneimittel
  • Kantonale Arzneimittel zur vereinfachten Überführung in eine nationale Zulassung

Siehe PDF unten für die umfassende Vernehmlassungseingabe.

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20 Jahre Union Schweizerischer Komplementärmedizinischer Ärzteorganisationen

Ein Bericht von Dr.med. Danielle Lemann über Unwegbarkeiten der Union Schweizerischer Komplementärmedizinischer Ärzteorganisationen beim langen Weg der definitiven Aufnahme ärztlicher Leistungen in die Grundversicherung in der Schweizerischen Ärztezeitung SAEZ.

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Preisfestsetzung von Arzneimitteln: Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens

Preisfestsetzung von Arzneimitteln nach dem Urteil des Bundesgerichts vom 14. Dezember 2015 und Vergütung von Arzneimitteln im Einzelfall: Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens
Der Bundesrat hat am 6. Juli 2016 die Vernehmlassung zur Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV; SR 832.102) und der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV; SR 832.112.31) eröffnet.
Am 14. Dezember 2015 erging ein Grundsatzurteil des Bundesgerichts (9C_417/2015). Da auch die seit 1. Juni 2015 geltenden Bestimmungen gemäss Beurteilung des Bundesrates nicht in allen Punkten den Anforderungen des Bundesgerichts genügen, sind insbesondere die Regelungen zur Durchführung der Überprüfung der Aufnahmebedingungen alle drei Jahre anzupassen. Unabhängig vom erwähnten Urteil werden auch die Preisfestsetzungsregeln der Generika angepasst und Anpassungen der Bestimmungen zur Vergütung von Arzneimitteln im Einzelfall nach den Artikeln 71a und 71b KVV vorgenommen, welche seit 1. März 2011 in Kraft sind.

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Stellungnahme Neuregelung der Leistungspflicht komplementärmedizinischer Leistungen in der Grundversicherung (OKP)

Der Dachverband Komplementärmedizin Dakomed und der Schweizerische Verband für komplementärmedizinische Heilmittel SVKH begrüssen die vom Bundesrat vorgeschlagene Neuregelung der Leistungspflicht der ärztlichen Komplementärmedizin. Damit wird eine zentrale Forderung des Verfassungsartikels 118a Komplementärmedizin endlich umgesetzt, nämlich die definitive Vergütung der ärztlichen Komplementärmedizin durch die Grundversicherung.

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Neuregelung Leistungspflicht ärztliche Komplementärmedizin

Der SVKH begrüsst die vorgeschlagene Neuregelung der Leistungspflicht ärztlicher komplementärmedizinischer Leistungen zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) ohne Vorbehalt. Damit wird eine zentrale Forderung des Verfassungsartikels 118a Komplementärmedizin endlich umgesetzt.

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Komplementärmedizin auf dem Vormarsch

Radio SRF2 Kontext vom 8. Juni 2016 - Mit grossem Mehr sagte das Schweizer Stimmvolk 2009: Es will Komplementärmedizin! Auch wenn die wissenschaftlichen Belege dafür umstritten sind. Nun liegt ein Umsetzungsvorschlag vor. Kontext nimmt das zum Anlass, genauer hinzuschauen auf die Diskussion rund um die Komplementärmedizin.

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Vor 20 Jahren wurde die Union komplementärmedizinischer Ärzteorganisationen gegründet

Zu Beginn des Jahres 1996 fanden unter dem engagierten Vorsitz des damaligen FMH-Präsidenten, H.H. Brunner, und mit verdienstvoller Unterstützung durch den Leiter des FMH-Rechtsdienstes, Ch. Hänggeli, intensive Sitzungen der FMH mit einer "Arbeitsgruppe Komplementärmedizin" statt, welche zur Gründung der Union führten, am 23. Mai 1996 wurden die Statuten unterzeichnet.

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Ganzheitsmedizin: Schlussabstimmung des Heilmittelgesetzes: Eine erste Einschätzung aus Sicht der Komplementär- und Phytoarzneimittel

Die Schweizerische Zeitschrift Ganzheitsmedizin publiziert in der Ausgabe 2016;28 ein Editorial von Dr. Herbert Schwabl und einen Kommentar von Walter Stüdeli zum neuen Heilmittelgesetz aus Sicht der Komplementär- und Phytoarzneimittel. Den Vorabdruck der Texte finden Sie untenstehend als Download.

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Ärztliche Komplementärmedizin soll anderen Fachrichtungen gleichgestellt werden

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung soll weiterhin komplementär-medizinische Leistungen übernehmen. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) will die Komplementärmedizin den anderen medizinischen Fachrichtungen gleichstellen und schickt die entsprechenden Verordnungsanpassungen in die Anhörung.

Die vollständigen Anhörungsunterlagen finden Sie hier.

HMG-Schlussabstimmung: Zulassungskriterien mit Augenmass stärken natürliche Arzneimittel

Der Schweizerische Verband für komplementärmedizinische Heilmittel SVKH begrüsst die zweite ordentliche Revision des Heilmittelgesetzes HMG. Der Gesetzgeber setzt ein klares Zeichen für die Stärkung komplementärmedizinischer und pflanzlicher Arzneimittel in der Grundversorgung. Neu werden im HMG die Zulassungsvereinfachungen für alle Kategorien von komplementärmedizinischen und pflanzlichen Arzneimitteln detailliert beschrieben. Der Verordnungsgeber erhält damit klare Vorgaben, die auch im Vollzug gelten.

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Swissmedic-Zulassung darf neu beworben werden

Angepasst wird per 1. April 2016 die Arzneimittel-Werbeverordnung (AWV). Künftig muss in den Pflichthinweisen für Arzneimittel stehen, dass ein Arzneimittel vom Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic zugelassen wurde. Pharmazeutische Unternehmen können zudem für Werbematerialien zusätzlich einen klar definierten bildlichen Hinweis auf die Swissmedic-Zulassung verwenden. Von dieser Massnahme dürften insbesondere Arzneimittel der Komplementär- und Phytomedizin profitieren, da sie sich so klar von Nahrungsergänzungsmitteln oder Medizinprodukten abgrenzen können. Für die Umsetzung dieser Vorgaben ist eine Übergangsfrist von drei Jahren vorgesehen. Damit wird die Motion Eder (13.3393: Swissmedic-Zulassung eines Arzneimittels als erlaubtes Werbeelement) erfüllt. Die Massnahmen sind zudem Teil der Umsetzung des neuen Verfassungsartikels zur Komplementärmedizin, den Volk und Stände am 17. Mai 2009 angenommen haben.

Link zum Änderungserlass der AWV

Verordnungen für die Festsetzung von Medikamentenpreisen werden angepasst

Bern, 24.02.2016 - Die Verordnungsbestimmungen zur Festsetzung der Preise kassenpflichtiger Arzneimitteln werden angepasst. Dies hat der Bundesrat entschieden. Grund dafür ist ein Urteil des Bundesgerichtes, wonach bei der periodischen Überprüfung der Preise kassenpflichtiger Arzneimittel neben dem Auslandpreisvergleich auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis im Vergleich zu anderen Arzneimitteln gleicher Indikation berücksichtigt werden muss. Ziel ist, die Überprüfung im Jahr 2017 wieder aufzunehmen. Für die Generika soll auf 2019 ein Referenzpreissystem eingeführt werden. Bei diesen sollen aber bereits vorher Kosten eingespart werden. Der Bundesrat hat das Eidgenössische Departement des Innern damit beauftragt, im Rahmen der Verordnungsänderungen entsprechende Massnahmen auszuarbeiten.

Link zur Medienmitteilung

Medizinalberufegesetz: Neue Ausbildungsziele

Bern, 25.11.2015 - Zur Verstärkung der medizinischen Grundversorgung und der Hausarztmedizin setzt der Bundesrat per 1. Januar 2016 einen ersten Teil der Änderungen des Medizinalberufegesetzes (MedBG) in Kraft. Diese Bereiche werden nun in den universitären Aus- und Weiterbildungszielen genannt.

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Symposium: 20 Jahre IKOM Universität Bern

Am Donnerstag 21. Januar 2016 (14 – 18:15 Uhr) findet das Symposium

“20 Jahre Institut für  Komplementärmedizin, Der Weg von der Kollegialen Instanz zum Institut für Komplementärmedizin” statt.

Ort: UniS, Schanzeneckstrasse 1, 3012 Bern, Hörsaal A 027

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Revision der Verordnungen des Lebensmittelrechts (LARGO)

Der SVKH begrüsst alle Anstrengungen des Gesetzgebers zur Harmonisierung schweizerischer Gesetzesvorschriften mit dem EU Recht und zum Abbau von Handelshemmnissen. Er weist darauf hin, dass die EU keine generellen Verbote von Pflanzen akzeptiert und verlangt in mehreren Bereichen Anpassungen der Verordnungen.

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Eingabe SVKH: Revision Verordnungsrecht zum Lebensmittelgesetz 2015

Der SVKH begrüsst alle Anstrengungen des Gesetzgebers zur Harmonisierung schweizerischer Gesetzesvorschriften mit dem EU Recht und zum Abbau von Handelshemmnissen. Diese Vorgabe sollte dann auch in den Verordnungsentwürfen und im Vollzug konsequent eingehalten werden.

Die im Entwurf der Nahrungsergänzungsmittel-Verordnung dargestellte Liste von Pflanzen, Planzenteile und daraus hergestellten Zubereitungen, deren Verwendung in Nahrungsergänzungsmittel nicht zulässig ist, ist ohne Angaben zur Dosierung und der betroffenen Pflanzenteile nicht anwendbar.

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Wahlempfehlung Dachverband Komplementärmedizin

Die Kandidatinnen und Kandidaten, welche sich für die Anliegen der Komplementärmedizin im eidgenössischen Parlament einsetzen wollen, sind alphabetisch nach Kantonen aufgeführt. Wir empfehlen Ihnen, diese Kandidaten zur Wahl.

Wahlempfehlungen pro Kanton

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Eidgenössisches Diplom für KomplementärTherapeutinnen und KomplementärTherapeuten

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation hat am 9. September 2015 die Höhere Fachprüfung für KomplementärTherapeutinnen und KomplementärTherapeuten genehmigt. Die KomplementärTherapiemit ihren rund 12’000 Praktizierenden in der Schweiz hat durch die Schaffung eines anerkannten und geschützten Titels “KomplementärTherapeut/in mit eidgenössischem Diplom” einen in ganz Europa einmaligen Status errungen.

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HMG-Schlussabstimmung erst in nächster Legislatur

Der Ständerat hat das Heilmittelgesetz am 8. September 2015 beraten. Die Differenzen zum Nationalrat bleiben beträchtlich, so dass die Differenzbereinigung erst nach der Session fortgesetzt wird. Als Folge kann die Schlussabstimmung des HMG frühestens in der Wintersession 2015, also zum Ende der ersten Session der neuen Legislatur, stattfinden.

Differenzbereinigung des HMG wird fortgesetzt

Die Bereinigung der Differenzen wird am 1. September 2015 in der Gesundheitskommission des Ständerats weitergeführt. Für den SVKH sind zwei Änderungen relevant: Kategorie Traditional-Use und Kategorie Well-Established-Use.

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Ein weiteres Kapitel zur Wirksamkeit von Homöopathie

Einmal mehr bläst ein Forscherteam zum ideologischen Kampf gegen die Homöopathie. Dieses Mal treten Forscher des australischen National Health and Medical Research Council (NHMRC) an. Sie haben mehr als 1800 Studien gesichtet und mal tüchtig ausgemistet. Natürlich beurteilen die Wissenschaftler alle Studien als minderwertig, welche die Wirksamkeit der Homöopathie positiv bewerten. Übrig geblieben sind 225 Studien, welche das gewünschte Resultat ergeben. Demnach gibt es keine Beweise, dass Homöopathie einer Placebotherapie überlegen ist.

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Euroforum Fachtagung zu Nahrungsergänzungsmittel

Die EUROFORUM Fachtagung Nahrungsergänzungsmittel steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Revision des Lebensmittelgesetzes. Im Zuge der neuen Schweizer Lebensmittelgesetzgebung muss auch das gesamte Verordnungsrecht revidiert werden. Lassen Sie sich von führenden Experten  uf den aktuellen Stand der rechtlichen Rahmenbedingungen bringen und wagen Sie mit uns einen Blick in die Zukunft des Schweizer Nahrungsergänzungsmittelmarktes im Zusammenspiel mit der EU.

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Bund will Engpässe bei Versorgung mit Heilmitteln verhindern

Bern, 12.08.2015 – Engpässe in der Versorgung mit Heilmitteln sollen künftig frühzeitig erfasst werden. Nach dem Grundsatzentscheid im Juni 2014 zum Aufbau einer Informations- und Koordinationsplattform hat der Bundesrat heute die Einzelheiten in einer Verordnung geregelt und damit grünes Licht für die Einführung einer Meldepflicht gegeben. Sie tritt am 1. Oktober 2015 in Kraft.

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Herbstversammlung SVKH 2015

Die Herbstversammlung findet statt am: 16. September 2015, 14.15 Uhr im Hotel Bern, Zeughausgasse 9, 3011 Bern

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SVKH-Mitgliederstudie 2015

Der SVKH hat die jährlichen Umsatzzahlen der Mitglieder für das Jahr 2014 veröffentlicht. Erfreulich sind die Zuwachsraten zwischen 2013 und 2014 bezüglich aller Kategorien.

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Revision des Verordnungsrechts zum neuen Lebensmittelgesetz (Projekt Largo) / Eröffnung der Anhörung

Der Bundesrat unterbreitet 28 Entwürfe zur Revision des Verordnungsrechts zum neuen Lebensmittelgesetz samt Erläuterungen zur Stellungnahme.

Sämtliche Anhörungsunterlagen stehen zur Verfügung unter:

www.blv.admin.ch/revisionen

Der SVKH wird eine konsolidierte Stellungnahme ausarbeiten. Der SVKH bittet seine Mitglieder, bis am 13. September 2015 eine Stellungnahme bei der Geschäftsstelle einzureichen.

Neu eingereichte parlamentarische Vorstösse mit Bezug zu Komplementärmedizin

15.3512 – Interpellation Eder
Vereinfachungen bei genehmigungs- und meldepflichtigen Änderungen von Arzneimitteln

15.1057 – Anfrage Gilli
Fehlende Sammelgesuche für identische Änderungen bei unterschiedlichen Arzneimitteln

Mitgliederversammlung SVKH mit Ersatzwahl Vertretung Romandie

Die Mitgliederversammlung des SVKH hat am 14. April in Bern stattgefunden. Im offiziellen Teil wurde Frau Béatrix Abia (Boiron SA) als Vertreterin der Romandie einstimmig in den Vorstand gewählt. Der SVKH bearbeitet im 2015 u.a. die Umsetzung der 2. ordentlichen Revision des Heilmittelgesetzes und eine KMU-taugliche Preisgestaltung der Spezialitätenliste.

Sparen mit Selbstmedikation? Thema in der Sendung TOP MED

Die Vorteile der Selbstmedikation sind augenfällig und werden auch von den Stakeholdern Hausarzt / Apotheker nicht in Frage gestellt. Die Defizite im Verhalten des Patienten sind in den falsch gesetzten Rahmenbedingungen zu suchen (hohe Krankenkassenprämien mit wenig Anreiz etwas selbst zu bezahlen), aber auch fehlende oder in Vergessenheit geratene Gewohnheiten, sich mit rezeptfreien Arzneimittel bei leichten Erkrankungen selbst zu behandeln. Das von Herrn Vaucher aufgeworfene Selbstmedikationsbudget ist ein interessanter Ansatzpunkt!


Die ganze Sendung können Sie hier sehen.

Datenbank zur Regulation von Komplementär- und Phytoarzneimittel in Europa

NAFKAM ist die neue Website zur Regulation von Komplementär- und Phytoarzneimitteln in 39 europäischen Ländern.


Cam Regulation

Teilrevision Arzneimittel-Werbeverordnung

Der SVKH bedankt sich für die Einladung zur Anhörung der Arzneimittel-Werbeverordnung (AWV) und bezieht gerne Stellung. Wir sind grundsätzlich mit dem Verordnungsentwurf einverstanden, namentlich der Aufhebung von Art. 22 Bst. p der AWV. Der Verordnungstext lässt offen, welche freiwilligen "redaktionellen" Textaussagen über ein OTC in der Werbung oder in einer Publireportage gemacht werden dürfen.

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Teilrevision der Medizinprodukteverordnung (MepV)

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Eingabe SVKH: Teilrevision der Medizinprodukteverordnung (MepV)
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Praxisänderung per 1. Januar 2015: Gebühren für kumulierte genehmigungs- und meldepflichtige Änderungen eines Arzneimittels

Praxisänderung per 1. Januar 2015: Die Gebühren für kumulierte genehmigungs- und meldepflichtige Änderungen eines Arzneimittels werden auf der Höhe der Gebühr einer Neuzulassung plafoniert.

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Nationalrat schreibt Ergänzungen ins Medizinalberufegesetz

(SDA) Das revidierte Medizinalberufegesetz soll die medizinische Grundversorgung und die Hausarztmedizin stärken und mit Ausbildungszielen auch der neu in der Verfassung verankerten Komplementärmedizin Rechnung tragen. Damit sind die Räte einverstanden.

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Ständerätliche Gesundheitskommission entscheidet für Komplementärmedizin

Die Gesundheitskommission des Ständerats tagte am 26. August 2014 unter dem Vorsitz von Liliane Maury Pasquier (SP, GE) und grössenteils in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset.

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Natürliche Arzneimittel in der Spezialitätenliste bedroht

Der Schweizerische Verband für komplementärmedizinische Heilmittel SVKH lehnt die Vorschläge des Bundesrats zur generellen Senkung der Preise in der Spezialitätenliste ab. Die Rohstoffe der pflanzlichen und komplementärmedizinischen Arzneimittel werden aus der Natur gewonnen. Die Herstellung ist aufwändig und teuer, Effizienzsteigerungen sind kaum möglich. Der Auslandpreisvergleich und der Quervergleich mit chemischen Produkten, wie vom Bundesrat vorgeschlagen, hätten zur Folge, dass die staatlich verordneten Preise nicht kostendeckend sind. Viele pflanzliche und komplementärmedizinische Heilmittel müssten von der Spezialitätenliste gestrichen werden. Die Therapiemöglichkeiten würden eingeschränkt, obwohl sich das Volk klar für ärztliche Komplementärmedizin in der Grundversicherung ausgesprochen hat. Das Einsparpotential ist minimal.

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Keine der Kernforderungen ist zum heutigen Zeitpunkt erfüllt

Eine vom Dachverband Komplementärmedizin Dakomed in Auftrag gegebene repräsentative Studie zeigt: die Nachfrage nach Komplementärmedizin ist ungebrochen. Der Dakomed ist entsprechend enttäuscht über die zögerliche Umsetzung des Volkswillens.

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Keine der Kernforderungen ist heute erfüllt – Beitrag im Blick

Etappensieg für die Komplementär- und Phytoarzneimittel

Der Nationalrat hat am 7. Mai 2014 hart um die Revision des Heilmittelgesetzes gefeilscht und das Gesetz mit 139 zu 43 Stimmen angenommen.

 

Die Anliegen der Komplementär- und Phytoarzneimittel, welche im Gesetzesentwurf des Bundesrates noch ungenügend berücksichtigt waren, wurden von der Kommission korrigiert und nun durch den Nationalrat bestätigt.

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Schulmedizin setzt auf Alternativen

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Schulmedizin setzt auf Alternativen
Die Zeitschrift Schweizer Familie widmet in ihrer 14. Ausgabe / 2014 mehrere Seiten dem Thema Alternativmedizin.
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Swissmedic soll vorwärtsmachen

Artikel in der Zentralschweiz am Sonntag, 16.03.2014, Sermin Faki


Swissmedic soll vorwärtsmachen

Medizinalberufegesetz: Ständerat fordert vollständiges Register

(sda) Mit dem revidierten Medizinalberufegesetz (MedBG) sollen die medizinische Grundversorgung und die Stellung der Hausarztmedizin gestärkt werden. Der Ständerat hat am Dienstag der Gesetzesrevision als Erstrat zugestimmt, mit 31 zu 0 Stimmen. Die Vorlage geht nun an den Nationalrat.

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Motion Eder hat die letzte Hürde genommen

Die Motion „ Swissmedic-Zulassung eines Arzneimittels als erlaubtes Werbeelement“ (13.3393) von Herrn Ständerat Joachim Eder wurde gestern auch im Nationalrat angenommen. Der Ständerat hat seine Zustimmung bereits im letzten September gegeben.


Die Motion fordert die Verordnung über die Arzneimittelwerbung dahingehend zu ändern, dass Zulassungsinhaber in der Werbung erwähnen dürfen, dass das Arzneimittel zugelassen ist. Neu sollen also die Zulassungsinhaber die Möglichkeit erhalten, im Rahmen der geltenden Werbungsregeln ein entsprechendes Qualitätssiegel anzubringen. Der SVKH begrüsst diesen Entscheid.


Der Bundesrat muss nun die entsprechende Arzneimittel-Werbeverordnung anpassen.

Motion Eder hat noch eine letzte Hürde zu überwinden – Chancen der Annahme sind gut

Die Gesundheitskommission des Nationalrats beantragt ohne Gegenstimme die Annahme der Motion von Ständerat Joachim Eder „ Swissmedic-Zulassung eines Arzneimittels als erlaubtes Werbeelement (13.3393 s)“. Der Nationalrat wird die Motion am 5. März 2014 im Plenum behandeln. Stimmt der Nationalrat zu, dann muss der Bundesrat die Arzneimittel-Werbeverordnung anpassen. Der Ständerat hat seine Zustimmung bereits erteilt.

Etappensieg bei der Revision des Heilmittelgesetzes

Die Gesundheitskommission des Nationalrats hat im Rahmen der Detailberatung zur Revision des Heilmittelgesetzes einstimmig „…einen Antrag angenommen, der den Marktzugang für bestimmte Kategorien von Arzneimitteln massgeblich vereinfacht (Art. 14). So sollen bewährte Arzneimittel aus dem EU- und EFTA-Raum sowie Komplementär- und Phytoarzneimittel vereinfacht zugelassen werden können. Zudem sollen Arzneimittel, die seit mindestens 15 Jahren in einem Kanton als Arzneimittel zugelassen sind, vereinfacht eine nationale Zulassung erhalten.

Bereits früher hat die Kommission einer zulassungsfreien Kleinmengenlösung zugestimmt.

 

Neu soll es eine Regelung für Well-Established- und für Traditional-Use-Produkte geben. Zudem können kantonale Arzneimittel vereinfacht in eine nationale Zulassung übergeführt werden. Es ist ein wichtiger Etappensieg. Vor der Schlussabstimmung des Parlaments folgen weitere Debatten (Plenum Nationalrat, Kommission und Plenum Ständerat).

 

http://www.parlament.ch/D/mm/2014/Seiten/mm-sgk-n-2014-02-12.aspx

 

BfArM und Swissmedic unterzeichnen Vereinbarung zur engeren Zusammenarbeit

Das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und Swissmedic, Schweizerisches Heilmittelinstitut, haben vereinbart, auf dem Gebiet der Heilmittel enger zusammenzuarbeiten. Am 7. Januar 2013 haben der Präsident des BfArM, Prof. Dr. Walter Schwerdtfeger, und der Direktor von Swissmedic, Herr Jürg H. Schnetzer, eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

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Heilmittelgesetz: Kantonal zugelassene Arzneimittel dürfen weiterhin in Verkehr bleiben

Bern, 11.11.2013 – Kantonale Zulassungen von Arzneimitteln bleiben bis Ende 2017 gültig. Aufgrund einer parlamentarischen Initiative von Nationalrätin Yvonne Gilli hat das Parlament im Juni 2013 die entsprechende Gesetzesänderung verabschiedet. Der Bundesrat hat beschlossen, diese auf den 1. Januar 2014 in Kraft zu setzen. Die betroffenen Arzneimittel dürfen folglich weiterhin in Verkehr bleiben.

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Welchen Stellenwert hat die antroposophisch erweiterte Pharmazie?

Das pharmaJournal im Gespräch mit Mònica Mennet von-Eiff, Präsidentin des Verbandes für Antroposophisch Erweiterte Pharmazie in der Schweiz (VAEPS).


Welchen Stellenwert hat die antroposophisch erweiterte Pharmazie?


pharmaJournal 21 / 10.2013

13.3393 Swissmedic Zulassung eines Arzneimittels als erlaubtes Werbeelement

Der Ständerat folgt der Empfehlung des Bundesrats und nimmt die Motion von Ständerat Joachim Eder “Swissmedic Zulassung eines Arzneimittels als erlaubtes Werbeelement” (13.3393) an. Damit der Bundesrat die Motion umsetzen kann, muss noch der Nationalrat zustimmen.


Votum von Ständerat Joachim Eder vom 9. September 2013.

Claudia Witt übernimmt Professur für Komplementär- und Integrative Medizin an der Universität Zürich

Der Dakomed und die UNION begrüssen die Berufung von Prof. Dr. med. Claudia Witt als Professorin für Komplementär- und Integrative Medizin an der Universität Zürich sowie als Direktorin des Instituts für Naturheilkunde am Universitätsspital Zürich USZ. Die Neubesetzung des bisher einzigen staatlich finanzierten Lehrstuhls im Bereich der Komplementärmedizin im deutschsprachigen Raum ist von grosser Bedeutung für die Komplementärmedizin. Wichtig ist neben der Lehre und Forschung auch die klinische Versorgung von Patientinnen und Patienten.


Vollständige Medienmitteilung.

Globuli im Stall ersparen den Doktor

BZ Berner Zeitung vom 5.8.2013


Alternative Heilmethoden sind auch in der Tiermedizin im Kommen. Stallbesuch bei Werner Hachen in Rüeggisberg, einem der ersten Berner Bauern, die bei ihren Tieren auf Globuli, Schüsslersalze und Co. setzen.


Hier geht es zum ganzen Beitrag.

Wer Phytotherapeutika entwickelt, hat den ganzen Planeten zur Verfügung

Gerne informieren wir Sie über ein lesenswertes Interview in der Schweizerischen Zeitschrift für Ganzheitsmedizin mit Andreas Wenng, Leiter KPA, von Swissmedic:

 

Wer Phytotherapeutika entwickelt, hat den ganzen Planeten zur Verfügung

 

Dr. Andreas Wenng ist seit Anfang des Jahres bei Swissmedic für die Komplementärmedizin verantwortlich, nachdem er mehr als zwei Jahrzehnte in der Industrie gearbeitet hat.

Motion Joachim Eder: Swissmedic-Zulassung eines Arzneimittels als erlaubtes Werbeelement

Ständerat Joachim Eder, Co-Leiter der parlamentarischen Gruppe Komplementärmedizin, hat in der laufenden Session die Motion „Swissmedic-Zulassung eines Arzneimittels als erlaubtes Werbeelement eingereicht. Die Zulassungsinhaberinnen sollen die Möglichkeit erhalten, im Rahmen der geltenden Werbungsregeln ein Qualitätssiegel anzubringen (z.B. “behördlich genehmigtes Arzneimittel”).

 

http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20133393

Parlamentarische Initiative Yvonne Gilli: Erneute Verlängerung der kantonalen Zulassung von Arzneimitteln

Das Parlament hat der Verlängerung der kantonalen Zulassung bis zum 31. Dezember 2017 zugestimmt. Im Rahmen der ordentlichen Revision des HMG hat das Parlament nun genügend Zeit, sich mit einer definitiven Lösung für kantonale Zulassungen zu befassen.


http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20120471

Motion Joachim Eder: Bürokratieabbau bei genehmigungspflichtigen und meldepflichtigen Änderungen von Arzneimitteln

Der Bundesrat bzw. das Heilmittelinstitut (Swissmedic) werden beauftragt, das Ausführungsrecht des Heilmittelgesetzes so zu verändern, dass die Bürokratie bei genehmigungspflichtigen und meldepflichtigen Änderungen abgebaut und die Gebühren gesenkt werden können. Namentlich dürfen die Gebühren von kumulierten genehmigungs- und meldepflichtigen Änderungen die Kosten einer Neuzulassung nicht überschreiten.


http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20123789

Sommersession im Parlament – Vorstösse zu Gunsten von komplementärmedizinischen und pflanzlichen Arzneimitteln

In der kommenden Sommersession er eidgenössischen Räte werden zwei Vorstösse behandelt, welche die komplementärmedizinischen und pflanzlichen Arzneimittel betreffen.

 

4. Juni 2013 im Ständerat und am 11. Juni 2013 Nationalrat: 12.471 – Parlamentarische Initiative Yvonne Gilli. Erneute Verlängerung der kantonalen Zulassung von Arzneimitteln

 

Die kantonalen Zulassungen von Arzneimitteln gemäss Artikel 95 Heilmittelgesetz HMG wurden in der ersten Revisionsetappe bis zum 31. Dezember 2013 verlängert. Die zweite ordentliche Revision des HMG wird eine definitive Lösung für die kantonalen Zulassungen vorsehen. Offen ist, wie das Parlament diese ausgestalten wird. Ohne Verlängerung der Zulassungen im HMG wären kantonale Arzneimittel ab dem 1. Januar 2014 nicht mehr recht-mässig im Handel.

 

Die SGK beider Räte sowie der Bundesrat unterstützen die Parlamentarische Initiative.

 

 

13. Juni Nationalrat: 12.3789 – Motion Joachim Eder. Bürokratieabbau bei genehmigungspflichtigen und meldepflichtigen Änderungen von Arzneimitteln

 

Der Bundesrat bzw. das Heilmittelinstitut (Swissmedic) werden beauftragt, das Ausführungsrecht des Heilmittelgesetzes so zu verändern, dass die Bürokratie bei genehmigungspflichtigen und meldepflichtigen Änderungen abgebaut und die Gebühren gesenkt werden können. Namentlich dürfen die Gebühren von kumulierten genehmigungs- und meldepflichtigen Änderungen die Kosten einer Neuzulassung nicht überschreiten. Der Ständerat hat die Motion am 03.12.2012 angenommen. Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.

Strategie SVKH 2013 bis 2017

Die Mitglieder haben die neue Strategie an der Mitgliederversammlung vom 9. April 2013 genehmigt. Die zentrale Änderung steht im Kapitel Selbstverständnis:


«Der SVKH steht nach wie vor für eine hohe Verfügbarkeit von qualitativ hochstehenden Arz-neimitteln ein, die eine Voraussetzung für die Therapievielfalt ist. Neu wird aber der Erhalt der therapeutischen Produktevielfalt ins Zentrum gerückt. Nicht mehr die Arzneimittelkategorie im besonderen, sondern generell Produkte von hoher Qualität und Wirkung und somit der bestmögliche Therapieerfolg stehen im Vordergrund.


Aufgrund von Entwicklungen in Europa und der hohen Zulassungshürden und Kosten in der Schweiz zeigt sich der SVKH offen gegenüber neuen Marktchancen, die sich mit Nahrungsergänzungsmitteln und Medizinprodukten ergeben. Die Mitglieder sind – je nach Marktentwicklung und Auflagen der Behörden – sogar darauf angewiesen, ihre Produkte unter mehreren Kategorien anzubieten.»

Erneute Verlängerung kantonaler Zulassungen

Die Gesundheitskommissionen beider Räte haben einer parlamentarische Initiative von Nationalrätin Yvonne Gilli Folge gegeben (12.471 – Parlamentarische Initiative Yvonne Gilli Erneute Verlängerung der kantonalen Zulassung von Arzneimitteln), damit die kantonalen Zulassungen nicht per Ende 2013 auslaufen. Das Parlament benötigt genügend Zeit, um im Rahmen der HMG-Revision eine Lösung für die kantonalen Zulassungen zu erarbeiten.


Im HMG-Entwurf des Bundesrats wird an kantonalen Zulassungen festgehalten. Der SVKH spricht sich gegen die Weiterführung der kantonalen Zulassungen aus, fordert aber eine effektiv vereinfachte Überführung in nationale Zulassungen gemäss der parlamentarischen Initiative von Marianne Kleiner (07.424).

Zweite ordentliche Revision des Heilmittelgesetzes

Wichtige Elemente sind im Revisionsentwurf des Bundesrats enthalten (z.B. zulassungsfreie Kleinmengenlösung), wichtige Punkte fehlen aber auch (Konkretisierung der vereinfachten Zulassung auf Stufe HMG für Komplementärarzneimittel mit Indikation und Phytoarzneimittel). Der SVKH wird zum Hearing in die Gesundheitskommission des Nationalrats eingeladen (25. April 2013) und wird mit vielen Mitgliedern der Gesundheitskommission persönliche Gespräche führen.

Schwerpunkte SVKH 2013 (Auszug)

Der Vorstand hat am 22. Januar 2013 folgende Schwerpunkte verabschiedet:

  1. HMG-Revision (2. Ordentliche Revisionsetappe)
  2. Massnahmen zum Erhalt Komplementär- und Phytoarzneimittel
  3. Qualität von Komplementär und Phytoarzneimittel darstellen (Label Swissmedic, Verbesserung Vollzugsregeln, Gebührenhöhe)
  4. Kontaktpflege mit Behörden, Teilnahme an Vernehmlassungen und Hearings / Netzwerk national und international pflegen
  5. Angepasste GMP für KPA (Teilnahme an internationalen Meetings)

Vorstösse zur Sicherung der Arzneimittelvielfalt eingereicht

Vertreter der parlamentarischen Gruppe Komplementärmedizin reichen sechs Vorstösse zum Erhalt der Arzneimittelvielfalt in der Schweiz ein. Die Zahl der zugelassenen Arzneimittel nimmt ab, weil die Zulassungshürden hoch sind und Innovationen verhindert werden. Die Mitglieder der parlamentarischen Gruppe Komplementärmedizin fordern Lösungen für eine vereinfachte Zulassung von Medikamenten. Eine zentrale Rolle bei der Umsetzung wird das Heilmittelinstitut Swissmedic einnehmen. 

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Parlament am Zug – Politische Entscheide stellen Weichen

In der Komplementärmedizin scheint fast alles eine Frage der Politik zu sein. Vista hat bei Walter Stüdeli nachgefragt, was in der nächsten Zeit beraten wird und welche Forderungen der Dachverband Komplementärmedizin umsetzen möchte.
Lesen Sie hier das ganze Interview.

Grundversorgung – ein Grund zur Sorge?

Trotz unzureichender EU Gesetzgebung wächst der Markt für homöopathische und anthroposophische Arzneien bisher jährlich um fünf Prozent / Erste Stiftungsprofessuren für Komplementärmedizin an Berliner Charité und Europa Universität Vidrina Frankfurt/Oder / Aussichten sind jedoch düster.

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Blühender Schwarzmarkt, lascher Vollzug, gefährdete Patienten

Die Schweiz wird mit Produkten überschwemmt, die wie Heilmittel aussehen und als solche angepriesen werden, die aber nur eine geringe Wirkung haben. Die Behörden nehmen in Kauf, dass die Patienten getäuscht und Krankheiten verschleppt werden. Sie tolerieren den Grau- und Schwarzmarkt und riskieren die Patientensicherheit. Im Gegensatz dazu werden Hersteller von Swissmedic anerkannten Arzneimitteln streng kontrolliert, was im Interesse der Patientensicherheit zu begrüssen ist. Der SVKH fordert den effektiven Vollzug der Gesetze und gleich lange Spiesse für alle Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel, Medizinprodukte und Hausspezialitäten.

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Schwabl fordert “Augenmass”

Provisorische Wiederaufnahmen in die Grundversicherung, hohe Regelungsdichte und viel Bürokratie: Herbert Schwabl, Präsident des Schweizerischen Verbands für komplementärmedizinische Heilmittel, spricht über Probleme, Forderungen und Ziele.


(OTX World | Nr. 77 | Februar 2012)

Gebündelte Interessenvertertretung der Hersteller komplementärmedzinischer und planzlicher Heilmittel

Die IG Phytotherapie für pflanzliche Arzneimittel und der Schweizerische Verband für komplementärmedizinische Heilmittel SVKH schliessen sich per 1. Januar 2012 unter dem Dach des SVKH zusammen. Mit der geeinten Interessenwahrnehmung erhalten die Hersteller von pflanzlichen und komplementärmedizinischen Arzneimitteln mehr Gewicht gegenüber Politik und Behörden.

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Gemeinsam gegen Medikamente mit schmutziger Vergangenheit

Illegale Medikamente sind tödlich: Dies ist eine der Hauptaussagen einer gemeinsamen nationalen Kampagne der Schweizer Heilmittelbehörde, der Schweizer Apotheken und der Pharmaindustrie in der Schweiz. Unter dem Dach von STOP PIRACY fordern sie Konsumentinnen und Konsumenten auf, keine Heilmittel via Internet zu kaufen.


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Parlamentswahlen 2011: Wahlempfehlung des Dachverbands Komplementärmedizin

Im Oktober 2011 finden Nationalrats- und Ständeratswahlen statt. Mehrere Parlamentsmitglieder treten nicht mehr zur Wahl an, welche die die Komplementärmedizin in den letzten Jahren unterstützt haben. „Damit die Kernforderungen des Verfassungsartikels umgesetzt werden, braucht es weiterhin eine starke, parteiübergreifende Vertretung unserer Anliegen“, sagt die Co-Präsidentin und Thurgauer SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher.

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Neue Chance für Komplementärmedizin

Bereits ab nächstem Jahr werden fünf Methoden der Komplementärmedizin wieder von der Grundversicherung bezahlt. So will es Gesundheitsminister Didier Burkhalter. Der Entscheid gilt nur provisorisch bis Ende 2017. Bis dahin bleibt den Verbänden Zeit, die Wirksamkeit der Methoden zu beweisen. Der Hürdenlauf für die Komplementärmedizin geht weiter.


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Durchhalten oder auswandern

Wie Michael Sarp, Chef der Nordeck-Gruppe, und Urs Lehmann, CEO Similasan, als export orientierte Firmen gegen sinkende Margen kämpfen.



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Komplementäre Behandlung nicht teurer – Akupunktur und Homöopathie für holländische Kassen ein Segen

Patienten, deren Hausarzt eine Zusatzausbildung in Komplementärmedizin besitzt, kommen dem Gesundheitssystem billiger als jene, die bei reinen Schulmedizinern in Behandlung sind. Das behaupten Ökonomen um Peter Kooreman von der Universität Tilburg tilburguniversity.edu im “European Journal of Health Economics”. Konkret beziehen sich die Forscher auf Akupunktur, Homöopathie und anthroposophische Medizin und begründen ihre Aussagen auf Daten von Versicherten in den Niederlanden.

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