Informationsveranstaltung ASSGP/SVKH

Die ASSGP und der SVKH führen am 23. Oktober 2017 für die Mitglieder eine Informationsveranstaltung durch mit dem Thema "Einführung in das neue Lebensmittelrecht

unter besonderer Berücksichtigung von Nahrungsergänzungsmitteln und der Abgrenzung zu Arzneimitteln". Es werden Vertreter des BLV, von Swissmedic, der Kantonschemiker und der Kantonsapotheker das Wort ergreifen.

ECHAMP reagiert auf die Erklärung des EASAC zu homöopathischen Präparaten

In der vergangenen Woche veröffentlichte der Wissenschaftsrat der europäischen Akademien der Wissenschaften (European Academies' Science Advisory Council, EASAC) eine Erklärung mit dem Titel „Homeopathic products and practices: assessing the evidence and ensuring consistency in regulating medical claims in the EU“ (Homöopathische Präparate und Praktiken: Evidenzbewertung und Gewährleistung der Kohärenz bei der gesetzlichen Regelung der medizinischen Anpreisung in der EU).


Die Erklärung des EASAC soll eine wissenschaftliche Grundlage für politische Entscheidungen im Zusammenhang mit homöopathischen Arzneimitteln in der EU bieten. Allerdings basiert seine Bewertung auf einer lückenhaften Kenntnis der derzeitigen EU-rechtlichen Bestimmungen für diese Präparate. Ferner stützt sich die zugrundeliegende Prüfung der Evidenz für die Homöopathie auf unglaubwürdige Berichte und Studien und verwendet ausschliesslich wissenschaftliche Analysen aus zweiter Hand.

 

Die ECHAMP verfolgt ebenso wie der EASAC das Ziel, mehr Wahlmöglichkeiten für Verbraucher zu schaffen, und arbeitet kontinuierlich an der Gewährleistung angemessener gesetzlicher Rahmenbedingungen für diese Präparate. Dies sollte jedoch auf Grundlage genauer und aktueller Daten erfolgen, die die derzeitige Praxis in Europa widerspiegeln. Wir sind nach wie vor offen für einen tragfähigen Dialog im besten Interesse der vielen Millionen Patienten, die sich zunehmend für diese Arzneimittel entscheiden und davon profitieren.


Lesen Sie hier die ausführliche Stellungnahme der ECHAMP (auf Englisch).

"Komplementäres": neue SVKH-Kolumne im OTX-World

Der SVKH hat neu in jeder Ausgabe des OTX-World eine eigene Kolumne mit dem Namen "Komplementäres". In der ersten Kolumne äussert sich Herbert Schwabl zur Umteilung von Arzneimitteln.

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Komplementärmedizin: Vergütung neu geregelt

Bern, 16.06.2017 - Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP, Grundversicherung) wird die ärztlichen komplementärmedizinischen Leistungen weiterhin übernehmen, und zwar unbefristet. An seiner Sitzung vom 16. Juni 2017 hat der Bundesrat die neuen Verordnungsbestimmungen genehmigt, welche die komplementärmedizinischen ärztlichen Leistungen den anderen von der OKP vergüteten medizinischen Fachrichtungen gleichstellen. Die neuen Regelungen treten per 1. August 2017 in Kraft

Link zur Medienmitteilung des Bundes

Link zur Medienmitteilung des DAKOMED

Vernehmlassungseingabe Änderung Verordnung über die Berufsbildung BBV

Der SVKH hat Stellung bezogen zur Änderung der Verordnung über die Berufsbildung (BVV). Der vorliegende Verordnungsentwurf ist sowohl in Bezug auf die maximale Dauer der Ausbildungen, die Obergrenze der anrechenbaren Kursgebühren wie auch die Bedingungen für einen Vorbezug der Beitragszahlungen nicht praxistauglich. Er schliesst gerade die Berufe von einer angemessenen Beitragsleistung aus, die auf eine solche besonders dringend angewiesen sind und die auch im Hinblick auf ihren gesellschaftlichen Nutzen als besonders förderungswürdig zu bezeichnen sind.

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Kurzbericht: American Botanical Council (ABC) meets the Swiss Phyto-Network

Verfälschungen von pflanzlichen Produkten, sei das nun in Lebensmitteln oder pflanzlichen Arzneimitteln, gibt es seit damit gehandelt wird. Schon in der Antike gab es dazu Berichte. Mark Blumenthal, Gründer und Direktor American Botanical Council ABC hat sich zum Lebenswerk gemacht, die sogenannten „Adulterants" (deutsch Verfälschungen) aufzudecken.

Die SMGP hat eine Zusammenfassung des Anlass vom 15. Mai 2017 veröffentlicht, den der SVKH und die SMGP gemeinsam organisiert hatten.

Link zum Bericht der SMGP

BAG publiziert revidiertes SL Handbuch

Das BAG hat das revidierte SL-Handbuch per 1. Mai 2017 in Kraft gesetzt.

Link zum Antragsprozess (Handbuch ganz unten unter Dokumente)

Update «Empfehlungen für den Transport von Fertigarzneimitteln»

Die interverbandliche Arbeitsgruppe hat eine Neufassung der «Empfehlungen für den Transport von Fertigarzneimitteln» publiziert. Diese vorliegende Version wurde nach der Inspektion des

regionalen Heilmittelinspektorates der Nordwestschweiz (RHI) im Oktober 2016 erarbeitet. Den SVKH haben Beatrix Abia (Boiron) und Judith Geng (Weleda) vertreten. Die Arbeitsgruppe wird präsidiert von René Jenny (pharmalog.ch).

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HRI Analyse des NHMRC Australian Report

Gemäss einer Information des deutschen Bundesverbands der pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) lässt die australische Regierung den „Australian National Health and Medical Research Council (NHMRC) Australian Report" überprüfen. Ein Ombudsmann der Regierung ist beauftragt, das Dokument zu begutachten. Der Report, der erhebliche Mängel aufweist, hat den australischen Steuerzahler zirka 800.000 Dollar gekostet.

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American Botanical Council (ABC) meets the Swiss Phyto-Network

Die SMGP und der SVKH laden am 15. Mai 2017 zum Lecture mit Mark Blumenthal ein (auf Englisch). Auszug der Themen:

  • Herbal trends in the USA
  • DNA-Profiling
  • ABC herbal adulteration program
  • TCM Garden Tour with Nina Zhao Seiler (SBO-TCM)
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Vernehmlassungs-Eingabe SVKH: Handbuch Spezialitätenliste

Das Handbuch zur Aufnahme von Arzneimitteln in die Spezialitätenliste wird als Folge der Teilrevision der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) und der Krankenpflegeleistungsverordnung (KLV) geändert. Das BAG hat den Verbänden das revidierte Handbuch für eine Kurzanhörung unterbreitet.  Die Antwort des SVKH findet sich im Anhang.

 

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Entscheid Bundesrat: Wiederaufnahme der periodischen Überprüfung von Arzneimitteln

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) kann die dreijährliche Überprüfung der kassenpflichtigen Medikamente wieder aufnehmen. An seiner Sitzung vom 1. Februar 2017 hat der Bundesrat die Änderungen der betroffenen Verordnungen genehmigt. Von nun an umfasst die dreijährliche Überprüfung systematisch nicht nur den Auslandpreisvergleich, sondern auch einen Kosten-Nutzen-Vergleich mit anderen Medikamenten. Der Bundesrat sieht auch Massnahmen zur Senkung der Generikapreise vor. So werden über die nächsten drei Jahre insgesamt Einsparungen von bis zu 240 Millionen Franken erzielt. Ausserdem regelt der Bundesrat die Vergütung von Arzneimitteln im Einzelfall klarer.

Link zur Medienmitteilung

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