Heilmittelgesetz: Kantonal zugelassene Arzneimittel dürfen weiterhin in Verkehr bleiben

Bern, 11.11.2013 – Kantonale Zulassungen von Arzneimitteln bleiben bis Ende 2017 gültig. Aufgrund einer parlamentarischen Initiative von Nationalrätin Yvonne Gilli hat das Parlament im Juni 2013 die entsprechende Gesetzesänderung verabschiedet. Der Bundesrat hat beschlossen, diese auf den 1. Januar 2014 in Kraft zu setzen. Die betroffenen Arzneimittel dürfen folglich weiterhin in Verkehr bleiben.

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Welchen Stellenwert hat die antroposophisch erweiterte Pharmazie?

Das pharmaJournal im Gespräch mit Mònica Mennet von-Eiff, Präsidentin des Verbandes für Antroposophisch Erweiterte Pharmazie in der Schweiz (VAEPS).


Welchen Stellenwert hat die antroposophisch erweiterte Pharmazie?


pharmaJournal 21 / 10.2013

13.3393 Swissmedic Zulassung eines Arzneimittels als erlaubtes Werbeelement

Der Ständerat folgt der Empfehlung des Bundesrats und nimmt die Motion von Ständerat Joachim Eder “Swissmedic Zulassung eines Arzneimittels als erlaubtes Werbeelement” (13.3393) an. Damit der Bundesrat die Motion umsetzen kann, muss noch der Nationalrat zustimmen.


Votum von Ständerat Joachim Eder vom 9. September 2013.

Claudia Witt übernimmt Professur für Komplementär- und Integrative Medizin an der Universität Zürich

Der Dakomed und die UNION begrüssen die Berufung von Prof. Dr. med. Claudia Witt als Professorin für Komplementär- und Integrative Medizin an der Universität Zürich sowie als Direktorin des Instituts für Naturheilkunde am Universitätsspital Zürich USZ. Die Neubesetzung des bisher einzigen staatlich finanzierten Lehrstuhls im Bereich der Komplementärmedizin im deutschsprachigen Raum ist von grosser Bedeutung für die Komplementärmedizin. Wichtig ist neben der Lehre und Forschung auch die klinische Versorgung von Patientinnen und Patienten.


Vollständige Medienmitteilung.

Globuli im Stall ersparen den Doktor

BZ Berner Zeitung vom 5.8.2013


Alternative Heilmethoden sind auch in der Tiermedizin im Kommen. Stallbesuch bei Werner Hachen in Rüeggisberg, einem der ersten Berner Bauern, die bei ihren Tieren auf Globuli, Schüsslersalze und Co. setzen.


Hier geht es zum ganzen Beitrag.

Wer Phytotherapeutika entwickelt, hat den ganzen Planeten zur Verfügung

Gerne informieren wir Sie über ein lesenswertes Interview in der Schweizerischen Zeitschrift für Ganzheitsmedizin mit Andreas Wenng, Leiter KPA, von Swissmedic:

 

Wer Phytotherapeutika entwickelt, hat den ganzen Planeten zur Verfügung

 

Dr. Andreas Wenng ist seit Anfang des Jahres bei Swissmedic für die Komplementärmedizin verantwortlich, nachdem er mehr als zwei Jahrzehnte in der Industrie gearbeitet hat.

Motion Joachim Eder: Swissmedic-Zulassung eines Arzneimittels als erlaubtes Werbeelement

Ständerat Joachim Eder, Co-Leiter der parlamentarischen Gruppe Komplementärmedizin, hat in der laufenden Session die Motion „Swissmedic-Zulassung eines Arzneimittels als erlaubtes Werbeelement eingereicht. Die Zulassungsinhaberinnen sollen die Möglichkeit erhalten, im Rahmen der geltenden Werbungsregeln ein Qualitätssiegel anzubringen (z.B. “behördlich genehmigtes Arzneimittel”).

 

http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20133393

Parlamentarische Initiative Yvonne Gilli: Erneute Verlängerung der kantonalen Zulassung von Arzneimitteln

Das Parlament hat der Verlängerung der kantonalen Zulassung bis zum 31. Dezember 2017 zugestimmt. Im Rahmen der ordentlichen Revision des HMG hat das Parlament nun genügend Zeit, sich mit einer definitiven Lösung für kantonale Zulassungen zu befassen.


http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20120471

Motion Joachim Eder: Bürokratieabbau bei genehmigungspflichtigen und meldepflichtigen Änderungen von Arzneimitteln

Der Bundesrat bzw. das Heilmittelinstitut (Swissmedic) werden beauftragt, das Ausführungsrecht des Heilmittelgesetzes so zu verändern, dass die Bürokratie bei genehmigungspflichtigen und meldepflichtigen Änderungen abgebaut und die Gebühren gesenkt werden können. Namentlich dürfen die Gebühren von kumulierten genehmigungs- und meldepflichtigen Änderungen die Kosten einer Neuzulassung nicht überschreiten.


http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20123789

Sommersession im Parlament – Vorstösse zu Gunsten von komplementärmedizinischen und pflanzlichen Arzneimitteln

In der kommenden Sommersession er eidgenössischen Räte werden zwei Vorstösse behandelt, welche die komplementärmedizinischen und pflanzlichen Arzneimittel betreffen.

 

4. Juni 2013 im Ständerat und am 11. Juni 2013 Nationalrat: 12.471 – Parlamentarische Initiative Yvonne Gilli. Erneute Verlängerung der kantonalen Zulassung von Arzneimitteln

 

Die kantonalen Zulassungen von Arzneimitteln gemäss Artikel 95 Heilmittelgesetz HMG wurden in der ersten Revisionsetappe bis zum 31. Dezember 2013 verlängert. Die zweite ordentliche Revision des HMG wird eine definitive Lösung für die kantonalen Zulassungen vorsehen. Offen ist, wie das Parlament diese ausgestalten wird. Ohne Verlängerung der Zulassungen im HMG wären kantonale Arzneimittel ab dem 1. Januar 2014 nicht mehr recht-mässig im Handel.

 

Die SGK beider Räte sowie der Bundesrat unterstützen die Parlamentarische Initiative.

 

 

13. Juni Nationalrat: 12.3789 – Motion Joachim Eder. Bürokratieabbau bei genehmigungspflichtigen und meldepflichtigen Änderungen von Arzneimitteln

 

Der Bundesrat bzw. das Heilmittelinstitut (Swissmedic) werden beauftragt, das Ausführungsrecht des Heilmittelgesetzes so zu verändern, dass die Bürokratie bei genehmigungspflichtigen und meldepflichtigen Änderungen abgebaut und die Gebühren gesenkt werden können. Namentlich dürfen die Gebühren von kumulierten genehmigungs- und meldepflichtigen Änderungen die Kosten einer Neuzulassung nicht überschreiten. Der Ständerat hat die Motion am 03.12.2012 angenommen. Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.

Strategie SVKH 2013 bis 2017

Die Mitglieder haben die neue Strategie an der Mitgliederversammlung vom 9. April 2013 genehmigt. Die zentrale Änderung steht im Kapitel Selbstverständnis:


«Der SVKH steht nach wie vor für eine hohe Verfügbarkeit von qualitativ hochstehenden Arz-neimitteln ein, die eine Voraussetzung für die Therapievielfalt ist. Neu wird aber der Erhalt der therapeutischen Produktevielfalt ins Zentrum gerückt. Nicht mehr die Arzneimittelkategorie im besonderen, sondern generell Produkte von hoher Qualität und Wirkung und somit der bestmögliche Therapieerfolg stehen im Vordergrund.


Aufgrund von Entwicklungen in Europa und der hohen Zulassungshürden und Kosten in der Schweiz zeigt sich der SVKH offen gegenüber neuen Marktchancen, die sich mit Nahrungsergänzungsmitteln und Medizinprodukten ergeben. Die Mitglieder sind – je nach Marktentwicklung und Auflagen der Behörden – sogar darauf angewiesen, ihre Produkte unter mehreren Kategorien anzubieten.»

Erneute Verlängerung kantonaler Zulassungen

Die Gesundheitskommissionen beider Räte haben einer parlamentarische Initiative von Nationalrätin Yvonne Gilli Folge gegeben (12.471 – Parlamentarische Initiative Yvonne Gilli Erneute Verlängerung der kantonalen Zulassung von Arzneimitteln), damit die kantonalen Zulassungen nicht per Ende 2013 auslaufen. Das Parlament benötigt genügend Zeit, um im Rahmen der HMG-Revision eine Lösung für die kantonalen Zulassungen zu erarbeiten.


Im HMG-Entwurf des Bundesrats wird an kantonalen Zulassungen festgehalten. Der SVKH spricht sich gegen die Weiterführung der kantonalen Zulassungen aus, fordert aber eine effektiv vereinfachte Überführung in nationale Zulassungen gemäss der parlamentarischen Initiative von Marianne Kleiner (07.424).

Zweite ordentliche Revision des Heilmittelgesetzes

Wichtige Elemente sind im Revisionsentwurf des Bundesrats enthalten (z.B. zulassungsfreie Kleinmengenlösung), wichtige Punkte fehlen aber auch (Konkretisierung der vereinfachten Zulassung auf Stufe HMG für Komplementärarzneimittel mit Indikation und Phytoarzneimittel). Der SVKH wird zum Hearing in die Gesundheitskommission des Nationalrats eingeladen (25. April 2013) und wird mit vielen Mitgliedern der Gesundheitskommission persönliche Gespräche führen.

Schwerpunkte SVKH 2013 (Auszug)

Der Vorstand hat am 22. Januar 2013 folgende Schwerpunkte verabschiedet:

  1. HMG-Revision (2. Ordentliche Revisionsetappe)
  2. Massnahmen zum Erhalt Komplementär- und Phytoarzneimittel
  3. Qualität von Komplementär und Phytoarzneimittel darstellen (Label Swissmedic, Verbesserung Vollzugsregeln, Gebührenhöhe)
  4. Kontaktpflege mit Behörden, Teilnahme an Vernehmlassungen und Hearings / Netzwerk national und international pflegen
  5. Angepasste GMP für KPA (Teilnahme an internationalen Meetings)

SVKH-ASMC

Amthausgasse 18 | 3011 Bern

T: 031 560 00 24 | info@svkh.ch

Der SVKH ist Gründungsmitglied
des Dachverbands Komplementärmedizin Dakomed